HDTV - Wissen



Kabel-Fernsehen heute und morgen –
die wichtigsten Fachbegriffe


16:9, 4:3 Ältere PAL-Bildschirme besitzen häuf g das Seitenverhältnis 4:3. Der Nachteil: Im Breitbildformat gedrehte Filme müssen mit dicken schwarzen Balken versehen werden, um sie komplett anzuzeigen. Moderne HD-Fernseher besitzen dagegen Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 16:9, das besser ans menschliche Blickfeld angepasst ist als das 4:3-Format.
3D-TV Übertragung von Videosignalen, die bewegte Fernsehbilder mit räumlichem Eindruck ermöglicht. Es gibt verschiedene Methoden der Übertragung und Darstellung, das Side-by-Side-Verfahren ist die weltweit populärste. Zum Empfang genügt hier ein handelsüblicher HD-Receiver, zum Betrachten wird ein 3D-fähiger Bildschirm inklusive 3D-Brille benötigt.
720p, 1080i/p Diese Zahlen informieren darüber, aus wie vielen Zeilen sich ein Fernsehbild zusammensetzt bzw. wie viele Zeilen ein Bildschirm darstellen kann. Der angehängte Buchstabe drückt aus, ob das Bild aus Halbbildern („i“ für interlaced, jeweils abwechselnde Darstellung aller ungeraden und geraden Bildzeilen) oder aus Vollbildern („p“ für
progressive) aufgebaut wird.
Auflösung Je mehr Bildpunkte (Pixel) ein Fernsehbild hat, desto detailreicher und schärfer ist es. Ein PAL-Fernsehbild setzt sich aus gut 440.000 Punkten zusammen. HD-Bildschirme mit einer Auflösung von 1920x1080 (1080i/p) bringen es auf über 2 Millionen Pixel.
Bildpunkt Ein digitales Bild – egal ob von Foto- oder Filmkamera – setzt sich aus einzelnen Bildpunkten, den sogenannten Pixeln, zusammen. Je mehr, desto höher die Auflösung.
CI (Common Interface) Satelliten- und Kabel-Receiver haben häufig einen CI-Schacht. Dort passt ein CI-Modul hinein, mit dem verschlüsselte TV-Programme entschlüsselt werden können. Hierzu ist allerdings noch eine weitere Karte, eine sog. Smartcard nötig, die vom jeweiligen Programm- oder Aboanbieter stammt und in das CI-Modul eingesteckt wird. Eine Weiterentwicklung des Common Interface stellt CI Plus dar, welches zusätzliche Kopierschutzfunktionen mitbringt.
Dolby Digital Modernes Tonsystem, durch das sich mit bis zu sechs getrennten Sound-Kanälen kinoreifer Raumklang (5.1) erzeugen lässt. Für HDTV wurde das höherwertige Dolby Digital Plus entwickelt, welches maximal 14 Kanäle unterstützt.
DVB-C Das Kürzel DVB steht für „digital video broadcasting“, also digital ausgestrahltes Fernsehen. Der angehängte Buchstabe gibt Auskunft über den Empfangsweg: C für Kabel
HD ready Dieses Logo kennzeichnet Fernseher und Projektoren, welche die Mindestvoraussetzungen zur Darstellung von HDTV-Bildern erfüllen (Darstellung von 720 Zeilen im 16:9-Format, Verwertung von 720p- und 1080i-Signalen). Das Logo HD ready 1080p weist auf Bildschirme hin, die sogar Vollbilder in 1920x1080 pixelgenau und in großer Schärfe wiedergeben können.
HDMI Kurz für „High Definition Multimedia Interface“. Ein Anschluss für digitale Bild- und Tonsignale, der diese verlustfrei überträgt – z.B. zwischen HDTV-Receiver und LCD- oder Plasma-Fernseher.
HDTV High Definition Television, also hochauflösendes Fernsehen. Zukunftsträchtige Technik für bessere Bildqualität auf dem Fernseher.
IP-TV Fernsehen, das nicht über Kabeloder Antennenbuchse, sondern via Internet empfangen wird.
LCD Flüssigkristallanzeige („Liquid Crystal Display“): Der Bildschirm besteht aus Flüssigkristallen, deren Lichtdurchlässigkeit von der angelegten Stromspannung beeinflusst wird.
PAL „Phase Alternation Line“ – aktueller, digitaler Standard für die Übertragung von Fernsehbildern in Deutschland. PAL-Bilder bestehen aus 576 Bildzeilen mit jeweils 720 Pixel pro Zeile, woraus das typische 4:3-Format resultiert.
Pixel siehe Bildpunkt
Plasma Neben LCD die zweite wichtige Technik von HD-Bildschirmen: Hier werden Bildpunkte in Form winziger Gas gefüllter Zellen durch elektrische Impulse zum Leuchten gebracht.
Receiver Separates TV-Empfangsgerät (auch Set-Top-Box genannt) für digitale Kabel-, Satelliten- oder Antennensignale.
SDTV „Standard-definition television“: Sammelbegriff für TV-Normen (PAL, NTSC), die eine geringere Auflösung bieten als HDTV.
Set-Top-Box siehe Receiver
Smartcard Karte zur Entschlüsselung kostenpflichtiger Programmangebote. Sie wird entweder in den Kartenschacht eines Receivers oder in ein CI-Modul gesteckt, dass wiederum in den CI-Schacht eines Receivers kommt.
Tuner Empfangsteil im Radio- oder Fernsehgerät. Wird benötigt, um analoge oder digitale Ton- und Bildsignale zu empfangen und an das Wiedergabegerät weiterzureichen.